Das volle Becken
oder
Meine Erfahrung mit
-> der bisher "harmloseste" Tumor!

Die dritte Laserbehandlung verlief nahezu problemlos – abgesehen davon, dass mein Schließmuskel erst in einer Woche wieder aktiviert wird. Das dient der Sicherheit, um die Harnröhre an der Stelle, wo die Schlinge liegt, zu entlasten.
Laut den Ärzten konnte der gesamte Tumor entfernt werden – das ist hervorragend und das wichtigste!
Dennoch soll ich in sechs Wochen erneut zur einer weiteren Ureterorenoskopie - kommen, um sicherzugehen, dass kein Restgewebe zurückgeblieben ist und nichts Neues nachgewachsen ist.
Eine Gewebeprobe nach dem heutigen Eingriff steht noch aus, sodass bei mir ein gewisses Maß an Unsicherheit bleibt.
Relevante Themen:
Sollte es beim low-grade bleiben, dann kann die Niere erhalten bleiben. Aufgrund meines Gendefekts (HNPCC bwz. Lynch-Syndrom) hat dies die höchste Priorität. Eine Niere bei einem low-grade zu opfern wäre sinnlos.
Bei der geplanten Behandlungsmethode wird das Tumorgewebe in einem endoskopischen Eingriff per Laser thermisch zerstört. Aufgrund der Größe des Tumors muss diese Behandlung mehrfach, im Abstand von ein paar Wochen, wiederholt werden. Jedesmal stationär im Krankenhaus und unter Vollnarkose.
Sollte diese Behandlung (Laserung) nicht zum Erfolg führen, oder sich noch ein high-grade Tumor im Nierenbecken verstecken, dann muss die Behandlung sowieso angepasst werden. Im Fall eines high-grade müsste die Niere (samt Harnleiter) entnommen werden. Dies wird als Nephroureterektomie bezeichnet.
Diagnose
2. Laserung
3. Laserung (geplant)