Das volle Becken
oder
Meine Erfahrung mit
-> der bisher "harmloseste" Tumor!

und das mit einem simplen Handgriff in einer Minute.
Darauf aber 6 Tage warten und 4 Stunden Zeitaufwand in Kauf nehmen müssen. Schade das dieser Eingriff von der Station abgelehnt wurde und ich stattdessen dafür in die Poliklinik musste.
Viel erfreulicher ist allerdings, dass das Ergebnis der Biopsie weiterhin einen low-grade Tumor definiert. Allerdings steht noch das Ergebnis der Spülzytolgie aus. Erst danach kann der weitere Behandlungsplan festgelegt werden. Wenn es bei einem low-grade bleibt, dann wäre der gleiche Eingriff Ende Januar nochmal fällig.
Das Ergebnis des Nierensteins steht auch noch aus. Hat aber nichts mit dem Tumor zu tun und somit auch keinen Einfluss auf den weiteren Behandlungsplan.
Hoffe nur das die nächste Behandlung dann insgesamt wieder etwas runder läuft als letztes Mal.
Relevante Themen:
Sollte es beim low-grade bleiben, dann kann die Niere erhalten bleiben. Aufgrund meines Gendefekts (HNPCC bwz. Lynch-Syndrom) hat dies die höchste Priorität. Eine Niere bei einem low-grade zu opfern wäre sinnlos.
Bei der geplanten Behandlungsmethode wird das Tumorgewebe in einem endoskopischen Eingriff per Laser thermisch zerstört. Aufgrund der Größe des Tumors muss diese Behandlung mehrfach, im Abstand von ein paar Wochen, wiederholt werden. Jedesmal stationär im Krankenhaus und unter Vollnarkose.
Sollte diese Behandlung (Laserung) nicht zum Erfolg führen, oder sich noch ein high-grade Tumor im Nierenbecken verstecken, dann muss die Behandlung sowieso angepasst werden. Im Fall eines high-grade müsste die Niere (samt Harnleiter) entnommen werden. Dies wird als Nephroureterektomie bezeichnet.
Diagnose
2. Laserung
3. Laserung (geplant)