21. Mai 2026

No DGR aber Re-URS

Am Sonntag war der jährliche Distinguished Gentleman’s Ride angesagt. Wir hatten uns angemeldet, und das Wetter war eigentlich okay. Dennoch haben wir diesmal nicht teilgenommen. Der Termin für meine nächste Re-URS (Harnleiter-Spiegelung) stand bereits am darauffolgenden Dienstag fest, und bei der kühlen Luft sowie einer kleinen Regenwahrscheinlichkeit wollte ich kein Risiko eingehen. Eine Erkältung vor der OP war das Letzte, was ich gebraucht hätte. Also: Auf Wiedersehen für dieses Jahr, aber Nächstes Jahr wieder!

Ich ging optimistisch in die Re-URS. Der Zeitraum von rund sechs Wochen seit der letzten Behandlung war mit Abstand die beste Phase bisher. Die Nebenwirkungen waren deutlich zurückgegangen: Nur dreimal Blutgerinnsel im Urin, kaum noch Blut und fast kein Ziehen mehr beim Wasserlassen. Zudem hatte ich wieder deutlich mehr Energie und konnte sogar handwerklich aktiv werden, indem ich die Terrasse instand setzte und Randsteine neu verlegte. Die Voraussetzungen hätten kaum besser sein können

Die Nachricht vom Ergebnis der Untersuchung war im Großen und Ganzen sehr ermutigend: Der eigentliche Eingriff war erfolgreich, und zum Glück musste nicht erneut gelasert werden, da an besagter Stelle diesesmal nichts nachgewachsen ist. Das ist eine enorme Erleichterung.

Dennoch bleibt die Situation komplex. Es wurde Gewebe entnommen, das jetzt noch pathologisch untersucht wird. Die Ergebnisse dieser Analyse werden wir abwarten müssen.

Leider hat sich die Entzündung im Bereich des Harnleiters nicht gelegt. Sie ist offensichtlich von einer Größe (> 10cm), die nicht zu unterschätzen ist. Bisher kann niemand mit Sicherheit sagen, woraus diese Entzündung genau resultiert. Sollte sich dieser Zustand allerdings nicht ändern, droht mir der dauerhafte Einsatz einer Harnleiterschiene. Das bedeutet dann, dass diese Schiene alle drei Monate gewechselt werden müsste – ein Eingriff, der hoffentlich vermieden werden kann.

Mein nächster Schritt ist nun, die Ergebnisse der Pathologie abzuwarten und ein MRT durchführen zu lassen. Vielleicht bringt die Bildgebung neue Erkenntnisse. Ich bleibe dran und hoffe auf positive Neuigkeiten.


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