Der dritte Harnverhalt brachte mich an einem Sonntag in die Notaufnahme der LMU Großhadern.
Es war viel los und nach etwas mehr als 5 Stunden ging ich mit einem Katheter wieder nach Hause.
Zudem wurde ein Harnwegsinfekt festgestellt, was den behandelnden Arzt dazu bewegte mich gleich im KH belassen zu wollen. Was ich jedoch ablehnte, da ich am darauffolgenden Montag sowieso gleich wieder in der Klinik bin, um über das MRT Ergebnis zu sprechen.
Vorgehen aktuell: erstmal muss die Urinkultur angelegt werden, um das richtige Antibiotikum ermitteln zu können. Das weiß man am Donnerstag. Dann wird die Schiene am darauffolgenden Dienstag gewechselt (muss aufgrund des Harnwegsinfekt!).
Es wird dann geschaut ob eine neue Harnleiterschiene eingesetzt werden muss oder ob darauf verzichtet werden kann. Das wäre immerhin ein positiver Nebeneffekt in diesem ganzen Harnverhalts-Dilemma.
Was die Ursache des mehrfachen Harnverhalts war bzw ist, weiss man noch nicht. Aber durch den Schienenwechsel, kann zumindest die Harnröhre, der künstliche Schließmuskel und die Anastomosenstriktur genauer angeschaut werden. Vielleicht lässt sich daraus ein Schluss ziehen.



